Produkttest AEG RX9 Saugroboter

Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig als mich der Saugroboter RX9 von AEG erreicht hat.
Ich durfte ihn im Rahmen eines Produkttests von brands you love testen.

Der RX9 Saugroboter kommt mit Ladestation und zwei extra Seitenbürsten. Bis zu 60 Minuten saugt er im ECO-Modus und hat eine 22cm breite Bürstenrolle, abwechselnd bestehend aus Bürsten und Gummilippe. Hindernisse bis 2,2 cm Höhe werden überwunden und der Bereich dahinter gescannt, ob er überhaupt gereinigt werden kann. Interessantestes Merkmal beim RX9: Die Kamera in Verbindung mit zwei Lasersensoren scannt die Umgebung sehr genau und es wird eine Karte des gesamten Raums erstellt. Auch angrenzende Zimmer werden dabei berücksichtigt, sobald diese erkannt und sofort gescannt werden.

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Damit unterscheidet sich der RX9 von anderen intelligenten Saugrobotern seiner Preisklasse, wie z. B. dem Vorwerk VR200. Die virtuelle Zimmerkarte ist der Knackpunkt. Bei den ersten Versuchen und Tests war ich enttäuscht. Der AEG RX9 scheint wahllos und ohne die versprochene intelligente Route zu saugen. Angeblich soll er auch bereits gereinigte Teile des Bodens nicht wieder befahren, schien mir in den ersten Tests jedoch nicht so. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich mir 40 Minuten Zeit nahm um ihn bei der kompletten Reinigung zu beobachten.

Spätestens in diesen 40 Minuten ging mir ein Licht auf. Ich denke wie ein Mensch, wie jemand der den Raum kennt und habe meine eigene Vorstellung von Effizienz. Der RX 9 teilt den Raum in etwa 2×2 m Stücke auf, die gesaugt und abgearbeitet werden. Dabei fängt er zuerst am Rand an und arbeitet sich zur Mitte hin. Jedoch fuhr er etwa 50 cm in den Flug, scannte diesen und fuhr dann wieder zurück. Dabei vergaß er aber nicht, dass er bereits einen Teil des Flurs gereinigt hatte. Jetzt lag ich wieder falsch: Als nächstes nahm er sich die Küche vor, obwohl er doch schon im Flur war. Wieder denke ich wie ein Mensch…

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Befindet sich ein Kurzflor Teppichläufer im Raum, wird dieser gleich mitgesaugt. Ein Mittelflor-Teppichläufer kommt nach Reinigung des Raums separat dran. Ahhh sieh an, gleiches galt für meine Absenkung am Eingang. Hochflor-Teppichläufer werden gar nicht gereinigt, hat er bei mir geprüft und ist um die sehr eigene Form herumgefahren.

Eine Spot-Reinigung gibt es auch, dabei werden 1 x 1 Meter zweimal gesaugt. Apropos Effizienz: Auch die Fahrtgeschwindigkeit passt er den Gegebenheiten an. Einen Hindernisfreien großen Raum saugt er deutlich fixer als wenn Einrichtungsgegenstände berücksichtigt werden müssen.

Starte ich den RX9 nicht aus der Ladestation, kehrt er übrigens an den Ausgangspunkt zurück wenn er fertig ist und nicht zur Ladestation. Wichtig zu wissen und wieder ein Grund mal in die Anleitung zu schauen.

Möchte ich den AEG RX9 nicht mit den Tasten am Gerät bedienen, geht das einfach über eine App, welche per Peer2Peer auf den Roboter zugreift. Weitere Konfiguration ist nicht nötig. So kann ich darin Reinigungsprogramme pro Tag definieren. Ein Programm pro Tag, ich hätte gern mehr gehabt, jedoch nach ein paar Tagen Test fällt auf: Wofür? Wenn er fertig ist, ist es sauber – es wäre Unsinnig ihn über den gereinigten Raum noch einmal saugen zu lassen, wird nicht sauberer. Manuell starten und den Zustand überwachen kann ich auch.

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Eco Modus

Auch wenn der ECO Modus den AEG RX9 leiser macht, möchte ich mich nicht im gleichen Raum aufhalten, geschweige dem arbeiten. Effizientes Saugen macht nun einmal Lärm, es liegt in der Natur der Sache. Übrigens wird die Luft nach oben weg geblasen, damit wird kein dahinter befindlicher Staub aufgewirbelt.

Im Gegensatz zu anderen Saugrobotern benötige ich keine Begrenzung mit Magnetstreifen oder ähnlichem. Türen schließen oder einen vorhandenen Gegenstand in den Weg stellen, dann wird nur dort gereinigt wo man möchte.

Fazit

Gerne hätte ich gesehen, wie ihm der Akku ausgeht oder er die Ladestation nicht findet. So zumindest las ich es auf Amazon. So könnte ich wenigstens von etwas berichten, was mir nicht gefallen hat. Wer jedoch die Bedienungsanleitung liest weiß, wenn er nicht aus der Ladestation startet, kehrt er dahin auch nicht zurück. Gleichfalls waren Kabel oder bodennahe Gardinen kein Problem. Zu vorsichtig wie berichtet wurde war er bei mir nicht.
Lediglich die Orientierung und das Verständnis des AEG RX9 von Effizienz beim Saugen ist gewöhnungsbedürftig. Verglichen zu anderen bringt die breite 22 cm Bürstenrolle enorm viel. Gerade wenn ich mir in Videos den Schnelldurchgang ansehe, dadurch werden wesentlich weniger Bahnen benötigt. Auch die 6 cm Seitenbürste ist mit der Dreieckigen Form des AEG RX9 für viele Ecken geeignet.

Der AEG RX9 ist ein Luxusprodukt den man nicht mehr missen möchte. Sauberkeit ohne Ende von überall dank App Anbindung, der Erfinder des Saugroboters verspricht nicht zu viel.

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Ein Kommentar zu „Produkttest AEG RX9 Saugroboter

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